Rumänien <

 

Alfalui faipari rt
Holzindustrie AG (Gyergyóalfalu/Alfalău/Joseni/Untersdorf)

 

760mm

Fabriks-Nr. gebaut für Name/Nr. Verbleib weiterer Verbleib  
Maff 2987/09 Arthur Koppel für Alfalusi faipari rt 1 14.08.1914> kukHV 2987, 29.12.1914 zurück, 25.05.1917> kukHV 2987 (Gyergyószentmiklos), ´18 zurück ´2x> Ratosnya 1/1, 19.10.1940> MÁV, 01.03.1941> 493,101, ´43> Ratosnayi Erdöipar  
Maff 2988/09 Arthur Koppel für Alfalusi faipari rt 2 12.11.1916> kukHV 2988 (Gyergyószentmiklos), 08.05.1917> kukHV (Marosheviz), 29.08.1918 zurück    
Bp   2283/10 Nagymihály SÁNDOR, 25.05.1917> Leihlok CFF 763.220   a 1962
Bp   2831/11 Lomasi erdöipar Maroshéviz 2, 24.03.1917> kukHV (06.04.1917> Maroshéviz - Hollósarka), 22.07.1917> Leihlok 15.08.1917> kukHV Maroshéviz - Hollósarka,
31.08.1917> Szováta 4
xx.12.1940> MÁV,
´41>
Lomasi erdöipar,
´48> CFF 764.241
a 1969
Bp   2201/10 Baiersdorf & Biach, Kavarán Szákul, > Krasso 3 FLORA; Krassói Erdöipari Rt., Lugos, xx.06.1916> Leihlok 08.01.1917> kukHV Maroshéviz - Hollósarka, 04.03.1918> Krasso 3    
StEG 3173/05 Forst- und Domänen-Direktion Lemberg RACHIN, 19.04.1915> kukHV 3004, Regnicolare Marosheviz; Leihlok Teresva 26.06.1916 - 04.10.1916, Dolina - Bolochow, 22.05.1917> Leihlok 15.03.1918> kukHV Maroshéviz - Hollósarka, ´19> Regnicolare orsz. faterm. Maroshéviz ´48> CFF 764.101  
O&K  8495/18 kukHV IIIo 3705, 05.03.1918> Leihlok ´19> Seestadtl 1    
Gyergyóalfalu

Das Gründungsdatum des Dorfes Gyergyóalfalu und der Ursprung seines Namens sind weder durch schriftliche noch durch andere Quellen genau geklärt.
Auch ohne schriftliche Belege lässt sich jedoch vermuten, dass das Dorf deutlich vor 1200 gegründet wurde, da die Inschrift am Kirchentor das Jahr 1213 angibt. Im päpstlichen Zehntregister von 1332–1337 sind nicht die Namen der Siedlungen in Gyergyószék verzeichnet, sondern die Namen der Priester, die den Zehnten entrichteten. Die erste schriftliche Erwähnung findet sich relativ spät, im Zehntregister über 25 Denare von 1567. Dort ist Alfalu mit 44 Portas aufgeführt. Die ursprüngliche Siedlung lag im Tal des Baches Borzont westlich des heutigen Dorfes. Zwischen 1675 und 1678 war das Dorf Bischofssitz, woran eine Gedenktafel an der Kirchenmauer erinnert. An der Kirchenwand befindet sich auch die Gedenktafel für Priester István, der 1567 die Bevölkerung von Csík und Gyergyó gegen das Heer von János Zsigmond mobilisierte. Seit dem Sieg bei Tolvajos-tető findet dort die Pfingstwallfahrt Csíksomlyó statt, deren Ziel noch heute das Dorfkreuz bildet. Die Teilnehmer aus anderen Siedlungen übertrugen den Einwohnern von Gyergyó das Privileg, die Wallfahrtsprozession stets anzuführen, da die Region Csík und Gyergyó ihrem Priester zu verdanken hatte, dass sie katholisch geblieben war. 1804 verwüstete ein Brand das Dorf, bei dem auch das Dach der Kirche niederbrannte. Weitere Brände wüteten 1855, 1858 und 1902. Die Straße von Borzont nach Bucsin-tető wurde um 1853 gebaut. Im 19. Jahrhundert gab es in dem Dorf ein Gymnasium, und auch heute noch befinden sich dort eine Mittelschule und ein Lyzeum. Bis zum Vertrag von Trianon gehörte es zum Kreis Győr im Komitat Csík. 1996 zählte es 6.037 Einwohner, überwiegend Ungarn. Heute sind es 4.957.

 

Quellen: Ergänzungen mit Hilfe der Datenbank von Attila Kirchner/György Villanyi

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